SCHULASSISTENT

Schulassistenz bildet den Oberbegriff für die (pädagogischen) Schulassistenten* (SchuA), zu denen auch die Sprach- und Integrationsmittler (SIM) zählen, sowie die Schulverwaltungsassistenten (SVA). Während Schulassistenten sowie Sprach- und Integrationsmittler die Lehrkräfte im pädagogischen Bereich unterstützen, stehen die SVA der Schulleitung bei der  Schulverwaltung zur Seite. Für das Programm stehen 90,5 Mio. Euro zur Verfügung, von denen bis Ende 2023 mehr als 470 Assistenzkräfte an sächsischen Schulen finanziert werden können. Seit dem Schuljahr 2018/2019 stellen Schulen mit besonderen Herausforderungen zusätzliches nichtpädagogisches Personal zur Unterstützung und Entlastung der Lehrkräfte ein. Schulen mit besonderen Herausforderungen sind in erster Linie solche, die auf Grund ihrer Aufgaben oder ihrer Schülerstruktur einen zusätzlichen Ressourcenbedarf haben. Dazu zählen beispielsweise Schulen mit einer hohen Anzahl an Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf oder einer hohen Anzahl an Schülern die Deutsch als Zweitsprache in Vorbereitungsklassen lernen. Pädagogische Schulassistenten unterstützen im Unterricht, beim Erziehen, Beraten, Betreuen und Fördern der Schüler und entlasten Lehrkräfte von außerunterrichtlichen Tätigkeiten. Durch eine zweite pädagogische Kraft im Unterricht kann auf die Bedürfnisse einzelner Schülerinnen und Schüler gezielter eingegangen und zu größeren Lernerfolgen beigetragen werden. Weitere Aufgaben können beispielsweise die Hausaufgabenbetreuung, die Aufsichtsführung oder die Erledigung organisatorischer Aufgaben sein. Sprach- und Integrationsmittler zählen ebenfalls zu den Schulassistenten. Sie haben die Aufgabe, die Betreuungslehrer, welche als Berater, Mentoren und Integrationsbegleiter in sächsischen Schulen für Schüler mit Migrationshintergrund tätig sind, zu unterstützen und eine sprachliche sowie kulturelle Brücke zwischen Schülern und Schule zu bauen. Zudem stehen sie den Eltern mit geringen Deutschkenntnissen als Ansprechpartner in der Schule zur Verfügung und können beispielsweise bei dem Kontakt zu Ämtern oder anderen außerschulischen Einrichtungen behilflich sein.
OBERSCHULE „AM MERZDORFER PARK RIESA INTERIMSSTANDORT ALLEESTRAßE 41 01591 RIESA TEL. 03525 - 733026 © DOMINIK GODAU & BENJAMIN JURSCH 2020
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Schulassistenz bildet den Oberbegriff für die (pädagogischen) Schulassistenten* (SchuA), zu denen auch die Sprach- und Integrationsmittler (SIM) zählen, sowie die Schulverwaltungsassistenten (SVA). Während Schulassistenten sowie Sprach- und Integrationsmittler die Lehrkräfte im pädagogischen Bereich unterstützen, stehen die SVA der Schulleitung bei der  Schulverwaltung zur Seite. Für das Programm stehen 90,5 Mio. Euro zur Verfügung, von denen bis Ende 2023 mehr als 470 Assistenzkräfte an sächsischen Schulen finanziert werden können. Seit dem Schuljahr 2018/2019 stellen Schulen mit besonderen Herausforderungen zusätzliches nichtpädagogisches Personal zur Unterstützung und Entlastung der Lehrkräfte ein. Schulen mit besonderen Herausforderungen sind in erster Linie solche, die auf Grund ihrer Aufgaben oder ihrer Schülerstruktur einen zusätzlichen Ressourcenbedarf haben. Dazu zählen beispielsweise Schulen mit einer hohen Anzahl an Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf oder einer hohen Anzahl an Schülern die Deutsch als Zweitsprache in Vorbereitungsklassen lernen. Pädagogische Schulassistenten unterstützen im Unterricht, beim Erziehen, Beraten, Betreuen und Fördern der Schüler und entlasten Lehrkräfte von außerunterrichtlichen Tätigkeiten. Durch eine zweite pädagogische Kraft im Unterricht kann auf die Bedürfnisse einzelner Schülerinnen und Schüler gezielter eingegangen und zu größeren Lernerfolgen beigetragen werden. Weitere Aufgaben können beispielsweise die Hausaufgabenbetreuung, die Aufsichtsführung oder die Erledigung organisatorischer Aufgaben sein. Sprach- und Integrationsmittler zählen ebenfalls zu den Schulassistenten. Sie haben die Aufgabe, die Betreuungslehrer, welche als Berater, Mentoren und Integrationsbegleiter in sächsischen Schulen für Schüler mit Migrationshintergrund tätig sind, zu unterstützen und eine sprachliche sowie kulturelle Brücke zwischen Schülern und Schule zu bauen. Zudem stehen sie den Eltern mit geringen Deutschkenntnissen als Ansprechpartner in der Schule zur Verfügung und können beispielsweise bei dem Kontakt zu Ämtern oder anderen außerschulischen Einrichtungen behilflich sein.
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